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Etwa jede dritte Person im Alter über 65 Jahre stürzt mindestens einmal pro Jahr. Oft haben Stürze, die zuerst harmlos aussehen, verheerende Folgen. Doch auch im besten Fall, ohne sichtbare und spürbare schwere Verletzungen,
treten oft psychische Blockaden ein, die das weitere Leben und die gewohnte Mobilität hemmen und unnötig erschweren.

Wichtig zu wissen ist, daß unsere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit schnell nachläßt, sobald wir aufhören uns
weiterzuentwickeln. Der Mensch ist also nicht für die Couch vorgesehen! Wir sehen das heute schon sehr stark an Operationsverfahren, vor allem an den Gelenken. Wie schnell werden sie wieder bewegt und nicht auf Schonhaltung
gebracht, wie es früher oft der Fall war.. Der Körper ist dazu da, daß wir ihn nutzen, damit wir ihn über die Bewegung auch wieder mit Energie aufladen, was unsere "Kraftwerke" (die Mitochondrien) in unseren Muskeln uns danken.

DIE PHYSISCHE DIMENSION - vier motorische Formen der körperlichen Leistungsfähigkeit

a) die Flexibilität/Beweglichkeit:
darunter verstehen wir das willentliche mögliche Bewegungsausmaß in einem oder in mehreren Gelenken. Ziel ist, sich solange wie möglich die körperliche und geistige Beweglichkeit zu erhalten. Sind Muskeln und das Bindegewebe geschmeidig und ist der Mensch geistig beweglich, dann können wir auf sehr ökonomische Art und Weise durchs Leben gehen. Körperliche Beweglichkeit bildet sich im Geiste ab und ebenso umgekehrt. Wir sind eine Körper-Seele-Geist-Einheit.

b) die Kraft:
ab dem 50.Lebensjahr geht die Kraft ohne Training pro Lebensdekade um etwa vier bis acht Prozent zurück. Speziell im Hinblick auf die altersbedingten Strukturveränderungen der Muskulatur ist ein Training der Muskelkraft notwendig. Eine unterentwickelte Muskulatur kann sehr leicht zu Verletzungen führen und macht auch unsicher und ängstlich. Man
traut sich nichts mehr zu, d.h. der Kraftabbau hat sogar eine psychologische Komponente. Zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr nimmt die Muskelkraft noch einmal drastisch ab.
Als Hauptfaktor des Muskelschwundes stellt sich eine langfristige körperliche Inaktivität und speziell das Fehlen von intensiven Kraftbeanspruchungen heraus. Die Reduktion der Muskelkraft führt zu einer Verminderung der Atmung durch den Zwerchfellmuskel, zu einer Verminderung der Wachhheit, der Gehgeschwindigkeit, der Beweglichkeit des Schultergelenks, des Gesichts, der Knochenfestigkeit.
Doch Krafttraining allein genügt nicht, denn Herz, Kreislauf und Atmung brauchen Ausdauerbelastungen.
Der Unterschied zwischen einem rein statischen Krafttraining und dynamischen Training besteht darin, daß im Kraftsport jede einzelne Muskelgruppe getrennt trainiert wird.
Der Nachteil hierbei liegt auf der Hand: Der Kraftzuwachs erfolgt nicht innerhalb eines Bewegungsablaufes, somit wird die Schulung der Koordination komplett vernachlässigt.
Unser spezielles Falltraining bezieht die Kraftbeanspruchung in einem Bewegungsablauf mit ein und fördert dementsprechend die Koordination !

c) die Koordination:
Unter Koordination versteht man das Zusammenwirken von Zentralnervensystem und Skelettmuskulatur innerhalb eines gezielten Bewegungsablaufes.
Umgangssprachlich sind Geschicklichkeit bzw. Gewandtheit gemeint. Im Laufe des Lebens verbessert sich die koordinative Qualität für nicht spezifisch geübte Bewegungsabläufe etwa bis zum 20.Lebensjahr. In Abhängigkeit von den unterschiedlichen Bewegungsformen nimmt die Qualität dieser Funktionen jenseits des 50. bis 60.Lebensjahres ab. Durch unsere speziellen Übungen kann die Bewegungsqualität wiedererlangt, ja sogar gesteigert werden und
erhalten bleiben.

d) die Schnelligkeit:
Wir unterscheiden Grundschnelligkeit und Schnelligkeitsausdauer. Beiden ist gemein, daß die Sauerstoffversorgung der Muskulatur schnell im anaeroben Bereich stattfindet. Unser Training findet ausschließlich im aeroben Bereich statt, da eine Übersäuerung der Muskulatur (Muskelkater) bei älteren Menschen ( Untrainierte bis kaum Trainierte ab 50) nicht wünschenswert ist. Die Harmonie zwischen Atmung und Bewegung wieder zu erlernen, aktiv zu erfahren, ist Hauptbestandteil unseres Trainings. Die Atmung wird mit der Bewegung verbunden (synchronisiert) und dadurch der Energie- und Bewegungsfluß im Körper wieder in Gang gebracht.